T r o c k e n e s A u g e * kerakonjunktivitis sicca * . . .
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Was versteht man unter "Trockenem Auge"?
Ein
Ungleichgewicht der Zusammensetzung oder der Menge der
Tränenflüssigkeit führt zu geröteten Augen, Augenbrennen,
Trockenheitsgefühl oder starkem Tränenfluss. Einige Patienten haben
sogar das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben.
Was verursacht ein "Trockenes Auge"?
Folgende Ursachen können zu einer Keratokonjunktivitis sicca führen:
- Alter, Krankheiten wie Diabetes, Asthma, grauer/grüner Star, chronischer Rheumatismus, Hauterkrankungen u.a.
- Angeborene Dysfunktionen der Tränendrüsen, Tragen von Kontaktlinsen
- Hormonveränderungen, Gebrauch einiger Arzneimittel (z.B. Blutdrucksenkende Mittel,Beta Blocker, Kortison, orale Verhütungsmittel, Antihistaminika, Diuretika u.a.)
- Umweltbedingungen wie Rauch, Luftverschmutzung, Luftzug, zu trockene oderklimatisierte Luft u.a.häufige Computerarbeit (da die Lidschlagfrequenz herabgesetzt und dadurch die Produktion der Tränenflüssigkeit vermindert wird)
Ist das "Trockene Auge" gefährlich?
Ja, wenn eine starke Keratokonjunktivitis sicca nicht behandelt wird, kann sie zu einer kompletten Hornhauttrübung und damit zu einer Beeinträchtigung der Sehleistung führen. Durch eine entsprechende Behandlung lässt sich dies jedoch auf jeden Fall vermeiden.
Kann das"Trockene Auge" behandeltwerden?
Es kann nicht definitiv geheilt, aber die Beschwerden können gelindert werden. Drei verschiedene Therapiearten sind heutzutage möglich (die Therapieform ist abhängig von der Stärke der Keratokonjunktivitis sicca):
1. Individuelle Prävention: Gemeint ist hier die Optimierung von Brillen, des Raumklimas, der Beleuchtungs- und Arbeitsbedingungen sowie eine bessere Bilanzierung des eigenen Flüssigkeitsbedarfs, Anpassung des Lebensstiles.
2. Stabilisierung und Auffüllen des Gleitfilms durch Tropfen, Gele, Salben oder Sprays
3. Reinigen der Lidkanten + ggf. Spezialpflege bei Störungen der ableitenden Tränenwege im Falle dauerhafter Beschwerden Gleitflüssigkeit am Auge, wird die Verweildauer dieser Benetzungsflüssigkeit am Auge erhöht.
4. Antientzündliche Therapie mit Immunmodulatoren
5. Steigerung der physiologischen Tränenabsonderung durch Arzneimittel: Eine wenig effektive aber sehr kostenintensive Therapieform, die der Behandlung sehr seltener Krankheitssyndrome vorbehalten ist.
1. Möglichkeit: z.B. Laser oder Kautern (Hitze). Die resultierende Narbe ist nur schwer wieder funktionell zu öffnen. Deswegen sollte man wegen Vermeidung eines unerwünschten Übereffektes diesen Methoden zurückhaltend gegenüberstehen.
2. Möglichkeit: Die Implantation von Punctum Plugs kann bei bestimmten Patienten eine Alternative sein.
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