Rund ums Auge

Für den sehenden Menschen ist das Sehen an sich kein spektakulärer Vorgang.                                            Die Kompliziertheit des Sehvorganges kann aber erahnt werden, wenn  Beschwerden beschrieben werden sollen. Wenn Sie dabei Worte verwenden die Farbigkeit, Kontrast, Räumlichkeit, Bereiche der besten Schärfe und beginnenden Unschärfe, Helligkeit, Sehfeld oder das Sehumfeld beschreiben, sind Sie schon auf dem Weg, das Interessante, das uns die Natur mit dem Auge bzw. dem Sehvorgang geschenkt hat, faszinierend zu finden. Oder versuchen Sie doch einmal in Worte zu fassen, was Sie jetzt, gerade in diesem Moment, sehen oder was Sie nicht sehen, aber doch wahrnehmen!

 

Längsschnitt durch das menschliche Auge

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Sehstörungen

Symptome:

Zeitweises Flackern und Blitzen sind Ausdruck einer inadäquaten Reizung der, auf die Lichtwahrnehmung, spezialisierten Sinneszellen. Die plötzliche Wahrnehmung imaginärer grauer Flecken oder sonstiger Körperchen ist das Resultat von Eintrübungen im Auge. Eine Abklärung durch den Augenarzt ist dringend anzuraten.

Nährstoffprobleme in den Sinneszellen können zu Verdunklungserscheinungen oder in Attacken auftretenden Sehbeschwerden führen. Störungen des Nacht-, Dämmerungs-, Farb- und Kontrastsehens oder der Lichtüberempfindlichkeit sind Folge von Veränderungen im Augen inneren und generell abklärungsbedürftig, weil sie ein Symptom von ernsten Augenerkrankungen sein können.

Schmerzen weisen meist auf Entzündungen oder Reizungen des vorderen Augenabschnittes hin und setzen oft plötzlich ein. Weil sie oft als sehr störend wahrgenommen werden, kommt der Patient in Abhängigkeit vom Ausmaß der subjektiven Beeinträchtigung mehr oder weniger schnell in die Praxis. Schwerwiegende Störungen können so oft noch rechtzeitig erkannt und mit geringem Aufwand effizient behandelt werden.

Gefahr bei Schmerzlosigkeit:

Gefährlich für den Patienten sind Augenerkrankungen des hinteren Augenabschnittes, weil diese nur selten Schmerzen verursachen. Sie treten zwar meist auch plötzlich auf, stören aber nur wenig und werden wegen fehlender oder nur geringer subjektiver Beeinträchtigung nicht als bedrohlich wahrgenommen. Deswegen können unbegründete Angst vor einem Arztbesuch oder fehlende Zeit des Patienten sehr oft die dringende Augenarzt Konsultation hinauszögern und die möglichen Heilungschancen wesentlich verschlechtern.

Augenbeschwerden können sich auf vielfältigste Art äußern. Für den Patienten ist es im Einzelfall unmöglich, eine Zuordnung (gefährlich/ belanglos) zu treffen.

Deswegen sollten Sie kein Risiko eingehen und den Weg zum Spezialisten wählen, wenn Sie Seheindrücke wahrnehmen, die Sie so nicht kennen oder die Sie durch ihr Auftreten verunsichern. Denn schließlich geht es um Ihre Augen!

Augenerkrankungen

Wichtig für Sie:

Das Auge ist zum Sehen da. Es beobachtet sich aber nicht selbst, sieht also nicht die eigene Not!                   (s. Blinder Fleck). Sie können nur durch bestimmte Veränderungen Ihres gewohnten Sehens Veränderungen im Auge vermuten. Das Ihnen vertraute und Wichtigkeit signalisierende Symptom "Schmerz" fehlt bei vielen Augenerkrankungen und leider sind die wirklich gefährlichen Augenerkrankungen nur sehr selten schmerzhaft.

Weitere Informationen zu den wichtigsten und häufigsten Augenveränderungen finden Sie durch Anklicken der Unterlinks.

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